Zu meinem Bedauern musste ich neulich feststellen, dass die Darmstädter nicht besonder freundlich zu Fahranfängern und noch dazu diskriminierend sind.
Als ich mit meinem PKW mit ostdeutschen Kennzeichen und auffäligen Anfängerschild durch Darmstadt fuhr kam ich an eine 3-spurige Stelle. Die Linke Spur, auf der ich mich befand, war wie die Mittlere auch zum links abbiegen. Die Rechte für Rechtsabbierger. Ich musste von der Linken zur ganz rechten Spur. Leider hat mich aber niemand auf die rechte Spur gelassen. Im Gegenteil: Da treten die Säcke (es waren ausschließlich Männer in protzigen Kisten) noch aufs Gas.
Während ich da nun so nach hinten blickend, ob mich nicht doch einer reinlässt, weiterfuhr, bemerkte ich plötzlich eine sich vor mir bildende Schlange vor der Ampel. Mit ziemlich hoher Geschwindigkeit, Schweißperlen auf der Stirn und einer ruckartigen Lenkradbewegung nach rechts, konnte ich einen Aufprall gerade noch vermeiden und wie durch ein Wunder, war in diesem Moment auch eine kleine Lücke auf der rechten Spur für mich frei geworden.
Nun könnte man meinen, dass das Ganze meine eigene Blödheit und Unfähigkeit war, was ich auch gerne zugebe aber ich denke es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man mir TROTZ Anfängerschild (!!!) und "ausländischem" Kennzeichen (!!!) höchst unfreundlich entgegentrat. Ich fühle mich deshalb von en Darmstädtern diskriminiert, da ich der Meinung bin, dass sie das nur wegen meines ostdeutschen Kennzeichens getan haben.
1 Kommentar:
Genau aus diesem Grund bin ich überzeugter Fußgänger und Nahverkehrsmittelnutzer... Ich bin einfach nicht zum Fahren geboren. Absolut nicht.
Mein letztes Mal hinterm Steuer liegt jetzt über ein Jahr zurück und da hab ich mit ´ner mittelgroßen Panne nachts auf der Autobahn den Standstreifen verziert :(
Du hast also zum einen mein Mitgefühl für den Stress und die Todesangst und zum anderen meinen Respekt für deine Wagemut es trotzdem zu probieren ;)
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