Donnerstag, 31. Mai 2007

BKK Pfalz

Der nun folgende Blog wird für die meisten eher uninteressant sein. Mir geht es eher darum nen bösen Feldzug gegen die BKK Pfalz zu starten. Wenn ihr wissen wollt warum, solltet ihr vielleicht doch weiter lesen!
Alles fing damit an, dass mein Vater sich mit ner Gaststätte selbstständig gemacht hat. Naja und jeder Selbstständige, muss sich halt normalerweise privat versichern. Deshalb hat mein Vater von der AOK zur BKK Pfalz gewechselt. Die wollten ihn jedoch nicht als Privatversicherten nehmen, weil er sie zu viel kosten würde. Naja also hat mein Vater sich dann halt nur gesetzlich über die BKK Pfalz versichern lassen. Dafür musste er dann monatlich knapp 200 Euro zahlen.
Nun solltet ihr auch wissen, dass die Gaststätte meines Vaters insgesamt nicht so gut lief und 200 Euro nur für die Versicherung pro Monat schon ziemlich viel is, wenn man keine Einnahmen hat. Deshalb hat mein Vater die Gaststätte auch nach einem Jahr wieder zu gemacht und wollte auch die Krankenkasse wieder wechseln.
Nunja auf einmal viel den lieben Leuten von der BKK Pfalz auf, dass sie meinen Vater ein Jahr zuvor nicht als Selbstständigen, sondern als Ich-AG eingestuft hatten. Dazu solltet ihr wissen, dass der Beitrag, den ein Selbstständiger zahlen muss nicht nur 200Euro monatlich, sondern sogar 300Euro sind.
Nunja...Fehler passieren. Aber wie die BKK Pfalz damit umgeht, ist echt dreißt!
Mein Vater schuldet der BKK Pfalz jetzt quasi etwas mehr als 1000 Euro, die er nun auf einmal zahlen sollte. Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, hat mein Vater nicht besonders viel Geld eingenommen und ist auch so nicht besonders reich. Demnach sind 1000 Euro auf einmal schon ein gewaltiger Brocken Geld für etwas, das man nicht selbst verschuldet hat.
Da mein Vater aber durchaus eingesehen hat, dass er das Geld zahlen soll, bot er der BKK Pfalz an monatliche Raten von etwa 50 Euro zu zahlen.
Nun telefonierte er kürzlich mit einer recht unfreundlichen Dame der BKK Pfalz, die ihn anmotzte, wie er denn nur so geringe Raten zahlen könne, wenn er doch immerhin über 1000 Euro Schulden habe. Außedem verlangte sie von ihm eine sofortige Zahlung von 300Euro, damit sie eine Ratenzahlung überhaupt akzeptieren können. Zudem müsste er im Anschluss daran monatliche Raten von mind. 90 Euro zahlen.
Nun frage ich mich eins: Liebe BKK Pfalz - was soll das? Ihr habt einen Fehler gemacht und hättet ihr meinen Vater von Anfang an richtig eingestuft, hätte er sich vermutlich niemals selbstständig gemacht, da es von Anfang an zu teuer gewesen wäre. Zudem: Wenn er gewusst hätte, dass ihr ihn eh nicht privat versichert, hätte er auch zu geringeren Beiträgen bei der AOK bleiben können. Und jetzt verlangt ihr ernsthaft von einem Mann, der seit über 2 Jahren kein wirkliches Einkommen mehr hat das alles auf einmal zu zahlen? Nur weil ihr unfähig seid?
Mal ehrlich: Das ist echt scheiße!

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