Donnerstag, 31. Mai 2007

Unfreundliche Darmstädter

Zu meinem Bedauern musste ich neulich feststellen, dass die Darmstädter nicht besonder freundlich zu Fahranfängern und noch dazu diskriminierend sind.
Als ich mit meinem PKW mit ostdeutschen Kennzeichen und auffäligen Anfängerschild durch Darmstadt fuhr kam ich an eine 3-spurige Stelle. Die Linke Spur, auf der ich mich befand, war wie die Mittlere auch zum links abbiegen. Die Rechte für Rechtsabbierger. Ich musste von der Linken zur ganz rechten Spur. Leider hat mich aber niemand auf die rechte Spur gelassen. Im Gegenteil: Da treten die Säcke (es waren ausschließlich Männer in protzigen Kisten) noch aufs Gas.
Während ich da nun so nach hinten blickend, ob mich nicht doch einer reinlässt, weiterfuhr, bemerkte ich plötzlich eine sich vor mir bildende Schlange vor der Ampel. Mit ziemlich hoher Geschwindigkeit, Schweißperlen auf der Stirn und einer ruckartigen Lenkradbewegung nach rechts, konnte ich einen Aufprall gerade noch vermeiden und wie durch ein Wunder, war in diesem Moment auch eine kleine Lücke auf der rechten Spur für mich frei geworden.
Nun könnte man meinen, dass das Ganze meine eigene Blödheit und Unfähigkeit war, was ich auch gerne zugebe aber ich denke es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man mir TROTZ Anfängerschild (!!!) und "ausländischem" Kennzeichen (!!!) höchst unfreundlich entgegentrat. Ich fühle mich deshalb von en Darmstädtern diskriminiert, da ich der Meinung bin, dass sie das nur wegen meines ostdeutschen Kennzeichens getan haben.

BKK Pfalz

Der nun folgende Blog wird für die meisten eher uninteressant sein. Mir geht es eher darum nen bösen Feldzug gegen die BKK Pfalz zu starten. Wenn ihr wissen wollt warum, solltet ihr vielleicht doch weiter lesen!
Alles fing damit an, dass mein Vater sich mit ner Gaststätte selbstständig gemacht hat. Naja und jeder Selbstständige, muss sich halt normalerweise privat versichern. Deshalb hat mein Vater von der AOK zur BKK Pfalz gewechselt. Die wollten ihn jedoch nicht als Privatversicherten nehmen, weil er sie zu viel kosten würde. Naja also hat mein Vater sich dann halt nur gesetzlich über die BKK Pfalz versichern lassen. Dafür musste er dann monatlich knapp 200 Euro zahlen.
Nun solltet ihr auch wissen, dass die Gaststätte meines Vaters insgesamt nicht so gut lief und 200 Euro nur für die Versicherung pro Monat schon ziemlich viel is, wenn man keine Einnahmen hat. Deshalb hat mein Vater die Gaststätte auch nach einem Jahr wieder zu gemacht und wollte auch die Krankenkasse wieder wechseln.
Nunja auf einmal viel den lieben Leuten von der BKK Pfalz auf, dass sie meinen Vater ein Jahr zuvor nicht als Selbstständigen, sondern als Ich-AG eingestuft hatten. Dazu solltet ihr wissen, dass der Beitrag, den ein Selbstständiger zahlen muss nicht nur 200Euro monatlich, sondern sogar 300Euro sind.
Nunja...Fehler passieren. Aber wie die BKK Pfalz damit umgeht, ist echt dreißt!
Mein Vater schuldet der BKK Pfalz jetzt quasi etwas mehr als 1000 Euro, die er nun auf einmal zahlen sollte. Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, hat mein Vater nicht besonders viel Geld eingenommen und ist auch so nicht besonders reich. Demnach sind 1000 Euro auf einmal schon ein gewaltiger Brocken Geld für etwas, das man nicht selbst verschuldet hat.
Da mein Vater aber durchaus eingesehen hat, dass er das Geld zahlen soll, bot er der BKK Pfalz an monatliche Raten von etwa 50 Euro zu zahlen.
Nun telefonierte er kürzlich mit einer recht unfreundlichen Dame der BKK Pfalz, die ihn anmotzte, wie er denn nur so geringe Raten zahlen könne, wenn er doch immerhin über 1000 Euro Schulden habe. Außedem verlangte sie von ihm eine sofortige Zahlung von 300Euro, damit sie eine Ratenzahlung überhaupt akzeptieren können. Zudem müsste er im Anschluss daran monatliche Raten von mind. 90 Euro zahlen.
Nun frage ich mich eins: Liebe BKK Pfalz - was soll das? Ihr habt einen Fehler gemacht und hättet ihr meinen Vater von Anfang an richtig eingestuft, hätte er sich vermutlich niemals selbstständig gemacht, da es von Anfang an zu teuer gewesen wäre. Zudem: Wenn er gewusst hätte, dass ihr ihn eh nicht privat versichert, hätte er auch zu geringeren Beiträgen bei der AOK bleiben können. Und jetzt verlangt ihr ernsthaft von einem Mann, der seit über 2 Jahren kein wirkliches Einkommen mehr hat das alles auf einmal zu zahlen? Nur weil ihr unfähig seid?
Mal ehrlich: Das ist echt scheiße!

Mittwoch, 30. Mai 2007

Live-Blog Social Software

So ihr Lieben,
damit ich mich nicht vorne abquälen und ein Referat halten muss, habe ich mich dazu entschlossen während dem Social Software Kurs live zu bloggen.

Es ist 14.45Uhr. Bin leider auf Grund einiger Missverständnisse einige Minuten zu spät zum Seminar gekommen. Das ganze hat den Ablauf aber nicht weiter gestört, da eh noch nicht angefangen wurde. Habe dann weitere 5 Minuten gebraucht, um den Lappi hochzufahren und endlich ins Internet zu kommen.

Inzwischen hat der Vortrag von Eva und Judith über Blogs als PR-Mittel begonnen. Dabei haben wir erfahren, dass Knut seinen Blog gar nicht selber schreibt, sondern ein Typ vom RBB (Torsten Rupprich oder so) das ganze schreibt. - Ich fühl mich verarscht :(

Es folgen wilde Spekulationen über geheime Geldgeschäfte zwischen Zoo und RBB...Man mutmaßt der RBB würde den Zoo bezahlen aber die Wahrheit bleibt ungeklärt.

14.50Uhr. Judith zeigt uns jetzt den Schlämmerblog. Der Schlämmerblog wird von Horst Schlämmer, alias Hape Kerkeling oder seine Praktikantin, die übrigens über eine Internetwahl bestimmt wurde, geschrieben. In diesem Blog sind wohl einige Podcasts, die eigentlich nur Videoausschnitte sind. Dort sieht man den lieben Horst während der Fahrstunden. Hab das Ganze auch schonmal im TV gesehen. - Sehr lustig, ne Liebsche ;)

Der Blog wird mittlerweile übrigens nicht mehr aktualisiert, da es von Anfang an ne PR-Methode von VW war. (Schleichwerbung - deshalb hat der Schlemmer wohl auch in nem Golf seine Fahrstunden gehabt) Geoutet haben sich die VW-Leute allerdings erst relativ spät. Das fanden die meisten Leute nicht so nett. -Klingt komisch, ist aber so :)
14.55Uhr. Eva stellt uns jetzt negative PR vor. Es geht um Don Alphonso (wahrer Name:Rainer Meyer - hmm erinnert mich an Atze Schröder...wie hieß der noch? hUBErtUs ALbeRs oder sowas :P), der ja einige böse Dinge über StudiVZ geschrieben hat. (Übrigens hat Eva inzwischen einen sehr guten Kontakt zu Don ALphonso ;) )Das Ganze soll uns jetzt zeigen, wie Blogs auch negative PR machen können. (Kleine Anmerkung: Die Idee kommt von mir, war nämlich ursprünglich auch in der Gruppe und hab mich dann allerdings abgeseilt und mich fürs bloggen entschieden *fg*)
Don Alphonso´s Blog is auf Platz 5 der Blogs in Deutschland- Bravo!

15.00Uhr. Nun gehts um den heiß diskutierten StudiVZ-Skandal. Der liebe Reiner hat die bösen Machenschaften der StudiVZ-Gründer wohl eher durch Zufall herausgefunden. Als das dann durch die Medien ging, wurden ihm die "Quellen verstopft" - toller Ausdruck, den merk ich mir.

15.03Uhr. Nachdem mein Blick durch den Raum schweift, bemerke ich ein leichtes Desinteresse meiner Kommilitonen. Einige sind im Halbschlaf, andere Surfen und chatten, wieder andere kauen ihre Nägel und der liebe GvA kreist mit dem Fuß und testet, ob sein Kuli nach was schmeckt ( :P ). Mir fällt auch grad auf, dass da ein Ring am linken Ringfinger ist...Oha lieber GvA, hat die Zeit bei 2 boys 4 love doch einige Mädels angelockt ;) :P

15.05Uhr. Ich erhebe mich und bringe die Überreste meines aufgegessenen Apfels zum Papierkorb. Während dessen diskutiert man (eigentlich nur Eva und GvA) über der Schmlämmerblog und andere Dinge.

15.07Uhr. Ui Herr van Aaken eröffnet uns, dass er mal beim ZDF war (war da nich noch wer? Wiso -Schöhl??? :D ) und gibt uns eine Weisheit weiter: Ein bisschen PR sei wohl in jedem Blog, man solle ich allerdings nicht verbiegen lassen, wenn man bloggt. - Wow...

15.10Uhr. Das Referat ist vorbei. Die Menge jubelt und die Tische vibrieren unter heftigem klopfen. - Alle sind wieder wach.
15.12Uhr. GvA fällt ein, dass er die Veranstaltung heute eigentlich mitschneiden wollte. Leider hat er vergessen den Knopf zu drücken...Oh wie schade...

Nun erklärt er uns was zu Klausur. 60 Punkte- 60 Minuten - Jede Minute wird zählen. Was n shit. Angeblich soll es sich um Basiswissen handeln - Das halte ich für ein Gerücht! Außerdem sollen wir ständig GvA´s Blog lesen, um evtl. Klausurhinweise zu finden.
Für mich ist noch fragwürdig, warum wir diese Klausur überhaupt schreiben, obwohl Referate gehalten wurden und live-blogging betrieben und gepodcastet wurde usw. Abgesehen davon schreibt der andere Kurs, den wir hätten wählen können weder ne Klausur, noch müssen die sonst irgendwas machen. Ich fühle mich ein wenig benachteiligt, vor allem da unser Kurs insgesammt jedesmal ne halbe Stunde länger geht als die Textwerkstatt....

15.25Uhr. Nach kurzer Diskusion sind wir nun beim Thema Podcasts und anderer Krams. Ich werd jetzt ein paar klausurrelevante Sachen mitschreiben...

Wichtige Information für die Klausur:
Podcast

YouTube ist kein Podcast, da man es nicht abonnieren kann bzw. es hat kein RSS-Fead. Dave Winer hat das RSS 2.0 erfunden, wobei man das Ganze dann nicht genutzt hat. Erst Adam Curry hat 2004 ne Sendung produziert in der er es genutzt hat. Durch seine tolle Show (Daily Source Code) is es super berühmt geworden.

15.30Uhr. Verena packt Gummizeugs aus...Hmmm lecker...So weiter im Thema...
Apple hat übrigens nichts mit Podcasts zutun. Die hatten nur zufällig nen iPod erfunden, mit dem man das angucken konnte. In Deutschland gibts etwa 1600 Podcasts und eine geschätzte Nutzerzahl von 500 000 bis 1 000 000.

Surftipps: www.podster.de , bel etage (www.handelsblatt.com/beletage), wasmitmedien (www.welt.de/podcast), tellerrand (www.pimpmybrain.de) und der elektrische reporter (www.elektrischer-reporter.de)

15.40Uhr. Dank einer anfänglichen Sehnscheidentzündung meiner rechten Hand *jammer* *Mitleid erreg*, bekomm ich ne kurze Pause und noch n Gummikrams...Aber nu gehts weiter

Social Networks

= Plattformen im Internet, wo Menschen sich begegnen, um gemeinsam Dinge zu tun. Das GEIMEINSAME ist das Wichtigste.
Grundfunktionen (nicht alle notwendig, aber je mehr sie hat, desto sozialer):
  • User ausfindig machen und sie dann-->
  • als Kontakte hinzufügen (natürlich nur wenn sie wollen Eva ;) ) (Stufen der Intimsphäre <-> Wertigkeit des Kontaktes)
  • User nachverfolgen (mit Hilfe eines RSS-Feads nachverfolgen - soll laut GvA gerade für Beziehungen spannend sein :D)
  • Gruppen anlegen (Externe Gruppen- StudiVZ, für alle öffentlich, und Persönliche Gruppen - selber Leute in Gruppen einteilen--> übersichtlicher)
  • Foren/Chats (nicht immer dabei)
  • Gemeinsames Tagging (de.licio.us un so n krams) Folksonomies (Flach, mehrere Tags) vs. Taxonomies (=Dinge auf hierarchische Weise beschrieben Bsp. Foto von Hund beschreiben: Lebewesen, Säugetier, Hund --> über Hierarschie richtigen Ordner finden - nur einen!) Bsp. - flickr.com - da werden clusters gebildet
  • Voting Funktionen (Schwarmintelligenz = viele Leute können was einstufen bzw. bewerten)
  • Interne Nachrichten

16.00Uhr. Mir scheint, als wäre http://www.campusmagazin.de/ oder www.darmstadt.eins.de ein perfektes Beispiel dafür ;) *Werbung mach*

16.10Uhr. Sorry hab mich gerade ein wenig in den Welten von StudiVZ verloren und versuche jetzt wieder den Anschluss zu finden ;) Irgendwie kann man nach ner gewissen Zeit einfach net mehr zuhörn... Aso, bevor ich ess vergesse: Noch ein bissl Werbung für unseren lieben GvA www.praegnanz.de ;)

16.11Uhr. Hab grad eine neue Weisheit aufgeschnappt: AAL = Andere arbeiten lassen ;)

16.15Uhr. So langsam verfalle auch ich dem Bedürfnis abzuschalten. Es gibt nur noch eine Rettung: PAUSE!!!! Und als könnte der liebe GvA Gedanken lesen, lässt er uns ziehen-jippii

16.35Uhr. Aus der 10 Minuten Pause sind 20 geworden. Die Gänge sind einfach viel zu lang. Immerhin schafft man es auf dem Hinweg ein Balisto und auf dem Rückweg ein Bifi Roll zu verzehren...Egal. Nun zeigt uns GvA eine tolle Funktion von flickr. Wer sich ne Kamera kaufen will, kann bei flickr das entsprechende Modell suchen uns Fotos und Infos darüber finden. Sehr praktisch!

Bsp. für Social Networks:

Xing (business networking), flickr (photography), twitter (status), ebay (trading), youTube (video), myspace (communication), last fm (music), delight (shopping), plazes (geo locations), smava (loaning), del.icio.us (bookmarking), Qype (reviewing), upcoming (events), World of Warcraft (gaming) -->pfui!!!!! - siehe einer der ersten Blogs - Tim´s fantastische Welt oder so...

Mittlerweile ist es schon 17:10Uhr. Wir sind immernoch dabei uns die oben genannten Social Networks anzusehen. Momentan befinden wir uns auf. www.hitflip.de . Da gibts hübsche Delphine (ach nee, nach neuer Rechtschreibung: Delfine) und sogar ne eigene Währung. GvA findets auf jedenfall gut. www.upcoming.yahoo.com findet er weniger toll...

17.25Uhr. Wir surfen immernoch auf den Seiten rum und haben bei www.plazes.com herausgefunden, dass GvA vor 2 Wochen am Campus Dieburg war. Was n Zufall, da waren wir auch hier ;)

17.30Uhr. GvA hat mich per plazes in Darmstadt beim schlafen erwischt ;)

17.35Uhr. GvA hört gerne Moloko. Wieder was gelernt...

17.40Uhr. Die Plattformen müssen wir übrigens nicht alle kennen/können. Wir sollten nur so ungefähr wissen, was die machen und was die für ne Ausrichtung haben. Ansonsten klappen wir jetzt die Lappis und die Ohren zu und während der Gerrit redet, such ich nochma nach nem Bild von ihm, damit ihr alle wisst, wer das eigentlich is ;)

Aaah da....der Gerrit...damals noch als Teenie-Star bei der Kultband Base-Box ;)

17.55Uhr. Aus die Maus. Und jetzt alle ABSCHALTEN!!! ;)

P.S. Ich bedanke mich vielmals bei Danyo! Sry, dass ich dich vergessen hab ;)









Dienstag, 29. Mai 2007

Für alle Darmstädter: Der ultimative Dönercheck

Neulich hab ich für ein Projekt (www.campusmagazin.de *Werbung* ;) ) einen Dönercheck in Darmstadt gemacht, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Wer in einer Großstadt wie Darmstadt mal eben einen Döner essen will, hat es gar nicht so leicht. Bei der riesigen Auswahl fällt die Entscheidung schwer. Noch dazu weiß man nicht, was man bekommt. Damit ihr in Zukunft genau wisst auf was ihr euch einlasst, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und verschiedene Dönerläden getestet.

Da wird das Brot sogar selbst gebacken

Man mag es kaum glauben, aber eine Vielzahl der Dönerbuden hat sogar selbstgebackenes Brot. Die Qualität und sonstige Auswahl ist aber dennoch ziemlich unterschiedlich.

Der Side Döner am Willy Brandt Platz in Darmstadt gehört eher zu den Negativbeispielen. Natürlich ist das selbstgebackene Brot etwas ganz Besonderes und außerdem gibt es Tische und Stühle zum Hinsetzen. Der Döner an sich sieht auch sehr delikat aus. Das alles lenkt jedoch nicht vom Geschmack ab. Denn in dieser Hinsicht ist der normale Döner dort mit 3,50€ nicht nur zu teuer, sondern auch zu trocken. Die Soße, welche in Aussehen und Konsistenz an türkische Freischwimmer erinnert, wird selbst gemacht, ist aber zu flüssig. Letzten Endes schwimmt der Teller, doch Fleisch und Salat bleiben unberührt.
Wer also beim Side Döner bestellt, sollte gleich noch etwas zu trinken kaufen.

Auch bei Efendi in der Landgraf-Georg-Straße in Darmstadt wird jeden Tag mehrmals Brot gebacken. Hier bekommt man zudem auch große Fladenbrote für wenig Geld. Der Hähnchen-Döner ist mit 2,50€ ziemlich günstig und auch sehr lecker. Auch das Ambiente mit den hübschen Zierkacheln im Gastraum ist gemütlich. Alles in allem ist das Preis-Leistungsverhältnis hier sehr gut.

Wer einen der besten Döner Darmstadts essen will, sollte dem Pallascenter in der Pallaswiesenstraße in Darmstadt einen Besuch abstatten. Hier gibt es neben dem Studentenrabatt (Studentendöner 3,00€, Normal 3,50€) und einer Rabattkarte (bei 10 Dönern gibt’s einen umsonst) auch selbst gemachte Soße aus der Ketchupflasche. Ein etwas ungewöhnlicher Anblick aber dafür umso leckerer und vor allem passend zum Humor des Inhabers.
Wer den nicht mal ausprobiert ist selber schuld.

Ein weiterer Favorit hat seinen Sitz in der Dieburger Straße 12. Bei Ido´s Döner gibt es ebenfalls Rabatt für Studenten, weshalb er vor allem bei TU-Studenten und im ganzen Martinviertel beliebt ist. Ein Studentendöner kostet hier ebenfalls 3,00€ und ein normaler 3,50€. Das Lokal ist zwar eher klein aber dafür fein. Abgesehen davon gibt es hier einen der wenigen Döner, bei denen auch ein Scheibchen Gurke zu finden ist.
Dafür lohnt es sich doch!

Ziemlich sympathisch

Einen riesen Sympathiepunkt sollte der Besitzer vom Harput Lezzet Döner in der Lauteschlägerstraße 3 bekommen. Naja, eigentlich eher seine beiden Söhne. Die sind mit ihren geschätzten elf Jahren nicht nur unglaublich süß, sondern auch sehr fleißig und aufmerksam. Beim Warten auf den Hähnchen- (2,50€) oder Kalbsdöner (3,50€), wird einem garantiert ein Tee angeboten. Eine weitere Besonderheit ist der Belag des Döners. Neben Rot- und Weißkraut, Salat, Fleisch, Tomate und Gurke bekommt man hier auch Karottenstückchen und eine Peperoni. Auch wenn das Brot nicht selbstgebacken ist schmeckt es dennoch gut. Außerdem lohnt sich ein Besuch schon allein, um die kleinen Hilfskellner in Jogginghose und Turnschuhen zu bewundern.

Für Vegetarier

Auch wenn der normale Döner bei Ye-Babam-Ye am Schloss eher unspektakulär ist, gibt es hier etwas ganz besonderes für die Anti-Fleisch-Fraktion. Der vegetarische Döner schmeckt um einiges besser als bei Anderen. Dies liegt nicht zuletzt an den gebratenen Auberginen und Paprika und dem mit Schafskäse gefüllten Zigarrenbörek. Mit 3,00€ ist dieser Döner für Studenten erschwinglich und bietet auch Fleischfans eine gesunde und leckere Abwechslung.
Hier gibt es übrigens auch ein spezielles Angebot für Studenten: Von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr kostet der normale Döner 2,99€ und ein Döner mit Getränk 3,50€.
Soll noch mal einer sagen Döner schmeckt nur mit Fleisch.

Lecker Soße von Knorr

Einen kleinen Schock erlebten wir im Takim Döner Kebap Haus in der Dieburger Straße, das eher ein Imbissstand, als ein Haus ist. Wer hier seinen Döner bestellt, weiß zumindest ganz genau, was in der Soße ist bzw. woher sie kommt. Die Verkäufer scheuen sich nicht, sich eine Knorr-Salatdressingflasche vor den Augen der Kundschaft unter den Arm zu klemmen, zu öffnen und über den Döner zu kippen. Nicht besonders appetitlich.
Da sind die 3,00€, die Studenten bei Ido´s Döner wenige Meter weiter zahlen, besser angelegt.

Es gibt auch Grenzen

Natürlich würden wir fast alles tun, um euch gut zu informieren aber manchmal geraten wir an unsere Grenzen. So geschehen bei Mak Döner in der Landgraf-Georg-Strasse in Darmstadt und beim Dönerstand in Dieburg (bei Edeka). Neben dem nicht ganz so verlockenden Anblick dieser Stände wurden wir auch von „Opfern“ auf die schlechte Qualität der Döner hingewiesen. Abgesehen davon hat es vor allem in Dieburg, wo ein Döner 3,50€ kostet, der Preis in sich.
Also: Lieber Hände weg!


Für alle die mehr wissen wollen

Wo kommt er eigentlich her, dieser Döner? Und wie heißt er mit vollem Namen? Sein richtiger Name lautet „ das sich drehende Gebratene“ (von türkisch dönmek: "sich drehen" und kebap: "das Gebratene"). Mit dem ursprünglichen osmanischen Gericht hat der Döner, wie wir ihn in Deutschland kennen, rein gar nichts zu tun. So taucht er bereits in Reiseberichten des 18. Jahrhunderts auf. Damals wurde ausschließlich Hammelfleisch verwendet, was an einem Spieß gegrillt und anschließend mit Reis und einer scharfen Soße serviert wurde. Auch heute isst man das Kebap-Fleisch in der Türkei selten im Fladenbrot, sondern vom Teller. Und auch die sonst so vertraute Soße sucht der Deutsche dort vergebens. Typische Beilagen sind vielmehr gebratene Paprika und andere Gemüse.
Nach Deutschland kam der „Döner“ in den siebziger Jahren. Unsere übliche Variante mit Salat und der Joghurtsoße wurde in Berlin-Kreuzberg von türkischen Einwanderern erfunden. Typischerweise im Fladenbrot serviert enthält der „Deutsche Döner“ meist noch Tomaten, Zwiebelringe und oft auch Weißkraut oder Rotkohl. Mittlerweile sind aber auch zig andere Varianten denkbar. Allerdings: Seit `89 gilt die rechtlich bindende „Festschreibung der Berliner Verkehrsauffassung für das Fleischerzeugnis Dönerkebap“. Darin ist die Zusammensetzung weitgehend geregelt.



In diesem Sinne, guten Appetit und denkt dran: Nur Döner macht schöner!

Fauler Sauhaufen oder einfach nur StudentenWG

Als ich heute nichts ahnend, gestresst und völlig ausgehungert von einem Bewerbungsgespräch bei darmstadt.eins (jaa ich wurde genommen ;) ) nachhause kam, wurde ich mal wieder von einem Gefühl namens Ekel überkommen. Wie so oft hatten meine lieben Mitbewohner alles stehen und liegen lassen und sich dann aus dem Staub gemacht.

Kurze Info für alle, die es noch nicht wissen: Ich lebe in einem Haus zusammen mit 5 anderen Studenten.

Das alles könnte auch so schön sein, wenn es da nicht neben dem immernoch kaputten und ständig dreckigen Bad (siehe ein paar Blogs vorher + Bild rechts) ein allgemeines Faulheitsproblem gäbe. Im Allgemeinen könnte man dies auch als "ich habs nicht gemacht, also muss ichs auch nicht wegmachen"- Gefühl bzw. teilweise auch die Einstellung "ich habs zwar gemacht, aber jemand anderes wird es schon beseitigen" bezeichnen. Okay ich beende mal mein Drumherumgeschwafel und gebe euch Beispiele. (Natürlich mit geänderten Namen, damit sich auch niemand angegriffen fühlt ;) )

Da wäre z.B. Ben (Name geändert ;) ). Er wohnt noch nicht besonders lange hier, hat aber anscheinend in seinen 21 Jahren, die er bereits auf dieser Erde verweilt noch nie etwas machen müssen. Soweit ich weiß wird er sehr von seiner Mutter verwöhnt und hat nie nen Finger krumm gemacht. Ihr könnt euch vorstellen, dass er sich hier jetzt auch dem entsprechend verhält. Das Essen bleibt so lange im Kühlschrank, bis sich lebende Kulturen darauf niederlassen, die Töpfe stehen in der Spüle, um nach 3 Wochen von Pilzen überwuchert zu werden usw. .

Da ich nach einiger Zeit keine Lust mehr hatte die Töpfe vorm Pilzbefall zu retten, da ich sie ja immerhin auch noch benutzen will (Ben´s Essen ist mir nicht so wichtig, aber ich habe ihm eine freundliche Notiz auf einer Packung hinterlassen. Da steht: "Achtung! Schimmel!". Ich hoffe es hat ihn vom essen abgehalten...) habe ich extra für Ben einen Zettel in der Küche aufgehangen.
Auf diesem habe ich groß und deutlich darauf hingewiesen, dass sich Töpfe nicht von allein spülen und jeder seinen Kram selber weg zu räumen hat.

Ob es was genützt hat? Nein! Unser lieber ben hat sich nämlich nicht angesprochen gefühlt. Nungut ich gebe natürlich nicht auf und bleibe weiter dran...

Ok dann wäre da noch Manni (Name geändert), der ab und zu für einige Tage bei uns lebt. In dieser Zeit scheint das ohnehin schon unsaubere Haus immerwieder einen neuen Tiefpunkt zu erreichen. Die Teller und Flaschen bleiben auf dem Wohnzimmertisch stehen, ebenso Krümel und andere Essensreste.
Aber Manni ist nicht der Einzige der das mit der Sauberkeit so handhabt. Ein weiteres, etwas unappetitlicheres Beispiel ist die Dusche, in der es sich häufig Haare von verschiedensten Menschen, aus verschiedensten Körperregionen bequem machen.
Nungut - genug dazu. Ich will euch ja nicht den Rest des Tages verderben. Kommen wir lieber dazu, was ich gegen all dies Treiben unternehme.
Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, renne ich, als temperamentvolle und laut Zeugnisbeurteilungen "vorlaute" Thüringerin regelmäßig schreiend, fluchend und natürlich auch putzend durch das Haus. Ich habe schon versucht alles einfach verkommen zu lassen, bis jemand anderes darauf aufmerksam wird und es beseitigt- sinnlos. Bereits nach 5 Tagen musste ich aufgeben, da ich sonst vor lauter Abscheu weder essen noch duschen hätte können.

Nun frag ich euch: Was soll ich tun? Bitte helft mir, ich bin verzweifelt!