In Hessen sollen die Studiengebühren boykottiert werden.
Das steht ja mittlerweile schon seit ner Weile fest und auch der UniSpiegel berichtet schon. Laut ihm stehen die Chancen in Hessen wohl auch garnicht mal so schlecht die Gebühren abzuwenden.
An sich ist das ja auch alles super mit der Unterschriftensammlung, den Demos und dem Boykott.
Ich würde auch sehr gerne mit boykottieren aber ich bin da auf ein kleines Hindernis gestoßen, dass vermutlich noch mehr Leuten Kopfschmerzen bereiten wird.
Den Studenten, die BaföG empfangen, steht ja bekanntlich ein Studiendarlehen zu Verfügung, auf das man keine Zinsen zahlen muss. Dem entsprechend werden sich sicherlich auch einige Studenten dazu entschließen dieses Darlehen zu nutzen.
Auch ich wollte dies tun. Gleichzeitig wollte ich aber auch die Studiengebühren boykottieren, in dem ich die 500 Euro auf das eingerichtete Treuhandkonto überweise. Wie ich aber erfahren musste geht nur ein: Entweder das Darlehen nehmen, bei dem das Geld direkt an die Hochschule geht oder das mit dem Darlehen lassen, Solidarität zeigen, 500Euro zusammenkratzen und mit boykottieren...
Nun frage ich mich wievielen anderen BaföG Empfängern, die den Boykott auch unterstützen wollen, es noch so geht. Welcher Fakt wird da wohl gewinnen? Die Solidarität oder wieder einmal das liebe Geld?
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