Vielen Menschen ist es vergönnt am frühen Morgen liebevoll von den Eltern, dem Freund oder sonstigen Mitmenschen, vom sanften Getöse des Radios oder von einem nicht ganz so angenehmen, aber immerhin gewohnt-gewolltem Ton aus dem Schlaf geholt zu werden.Ich für meinen Teil wusste dieses Glück garnicht zu schätzen, bis es sich eines morgens eine dicke fette Taube zum Ziel gemacht hat mich meines Schönheitsschlafes zu berauben.Jeden Tag zwischen 7 und 8 Uhr macht es sich das grazile Tierchen auf dem Fenbsterbrett gegenüber bequem und fängt an einen Balz- Gurr- Tanz aufzuführen. Die dabei abgesonderten Töne sind etwa mit einem durch die Wand hindurchdringenden Lustgeschrei vergleichbar. Nun ist dieses Geräusch nicht nur in einer ziemlich hohen Lautstärke vernehmbar, so dass ein Kissen auf dem Kopf nichts bringt, sondern unsere liebe Taube hat -trotz ihrer gewaltigen Masse- auch noch eine ziemlich gute Ausdauer.So sitzt sie also da, gegenüber von meinem Fenster und gurrt. Dabei kommt es mit jedesmal wenn ich sie ansehe, mit den Händen gegen die Scheibe schlage, schreie, pfeife, mit kleinen gegenständen nach ih werfe, so vor als würde sie mich auslachen.Nungut liebe Taube. Hoffen wir, dass ich niemals ein Luftgewehr in die Hände bekomme...
Dienstag, 27. März 2007
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